IBM bereitet günstige Virtual-Desktop-Offerte vor

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Insbesondere kleine Gewerbetreibende und den Mittelstand habe der Technologiekonzern im Blick, wenn er ein schlankes und erschwingliches Virtualisierungspaket schnürt.

Über die IBM-Partner und -Wiederverkäufer soll das Angebot namens VDI (Virtual Desktop Infrastructure) auf den Markt gebracht werden. Es koste pro Nutzer nur 150 Dollar im Jahr und erlaube es den Firmen, ohne IT-Abteilung oder den sonst üblichen hohen Verwaltungsaufwand bei der Virtualisierung auszukommen. Systemhäuser und -integratoren können VDI als schlüsselfertige Lösung anbieten – der Kunde benötige also keinerlei Expertise in diesem Feld.

»Wir haben die Abläufe von Bestellung, Kauf und Installation dramatisch für den Geschäftskunden vereinfacht«, erzählt IBM-Generalmanager Dan Cerutti. Alles Benötigte sei in der Virtual-Desktop-Lösung  bereits enthalten. Auch die Unterstützung von unterschiedlichster Hardware, ob Desktops, Notebooks oder Thin Clients und iPad. Die Geräte müssen lediglich entweder unter Windows oder unter Linux (-Variante) laufen. Sogar ein virtualisierter Desktop auf USB-Laufwerk sei machbar, verspricht IBM.

Die IBM-Partner und Systemhäuser sollen für Installation und die Anpassung an Kundenwünsche sorgen oder den Hosted Service betreuen. Dabei werde es keine Untergrenze bei der Nutzerzahl geben. Also auch einsame Selbständige dürfen Virtualisieren, wenn sie es wollen. Die einzige Vorbedingung sei die Laufzeit von wenigstens einem Jahr. IBM habe bislang weltweit 100 Dienstleister von VDI überzeugen können, die demnächst beginnen, das Angebot aktiv zu vertreiben.