IBM baut »grünes Rechenzentrum«

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Gemeinsam mit der Hochschule Reutlingen baut IBM ein »grünes Rechenzentrum«. Die Energieersparnis soll bei 40 Prozent liegen.

Im ehemaligen Heizwerk der Hochschule Reutlingen entsteht gerade ein neues Rechenzentrum, dessen Technik weitgehend vom IT-Riesen IBM gestellt wird.

Nicht nur Server und Software kommen von IBM, das Unternehmen ist auch für den »kompletten Aufbau der Infrastruktur« zuständig. Trotz der gestiegenen Leistung soll das neue Rechenzentrum etwa 40 Prozent weniger an Energie benötigen.

Einzelkomponenten wie Server, Kältemaschinen oder Netzteile arbeiten besonders effizient. Das wird beispielsweise erreicht, indem kühle Luft direkt zu den jeweiligen Maschinen geleitet wird. Gesteuert wird die Luftzufuhr durch Sensoren. Je nach Außentemperatur kann auch die Außenluft zur Kühlung verwendet werden.

Im ehemaligen Heizwerk entsteht gerade das klimafreundliche Rechenzentrum der Hochschule Reutlingen. (Foto: Hochschule Reutlingen)
Da die Anlage nach dem Baukastenprinzip gebaut wird, lässt es sich in Zukunft schneller nachrüsten, auch im laufenden Betrieb.

Den Bedarf nach mehr Rechenleistung erklärt die Hochschule durch den Zuwachs an Studenten und den Ausbau der Online-Services. Damit die Kosten trotzdem im Rahmen bleiben, hat sich die Hochschule Reutlingen entschlossen, mit IBM das neue Rechenzentrum zu bauen. Das Rechenzentrum soll im Sommer den Betrieb aufnehmen.