Sony Ericsson-Chef: »Danke Android!«

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Bert Nordberg, CEO von Sony Ericsson, erklärt, der »Turnaround« zum profitablen Unternehmen sei vor allem Googles Smartphone-Betriebssystem zu verdanken.

Die Abkehr von Symbian und die Hinwendung zu Android-Smartphones habe Sony Ericsson aus dem gröbsten Finanz-Schlamassel herausgeholt, verlautbart deren Chef zur Meldung der neuesten Zahlen.

Man habe 2010 insgesamt neun Millionen Xperia-Smartphones mit Android verkaufen können, das habe also maßgeblich dazu beigetragen, den Gewinn wieder auf die 189 Millionen gemeldeten Euro zu heben. Anfangs gab es das Gerät auch mit Windows Mobile – über die Zahlen dieser Version lässt sich das Unternehmen allerdings nicht aus.

2009 hatten notwendige Restrukturierungsmaßnahmen den Smartphone-Hersteller in die tiefroten Zahlen geführt. Der für den viertgrößten Handy-Anbieter der Welt noch sehr moderate Gewinn von 2010 zeigt jedoch, dass Sony Ericsson noch weitere Hausaufgaben machen muss. Denn trotz Restrukturierung fiel die Menge der verkauften Geräte um ein ganzes Viertel gegenüber 2009. Am schlechtesten lief es mit dem Smartphone-Abverkauf offenbar im vierten Quartal – 3,4 Millionen Stück weniger als im Vorjahrsvergleich – und nur eine Preiserhöhung im dritten Quartal spülte wieder viel Geld in die Kassen. Das Unternehmen profizierte offenbar von der Nachfrage nach hochpreisigen Smartphones.

»Nach vier gewinnbringenden Quartalen«, so Nordberg, habe man bewiesen, das Unternehmen wieder »herumzureißen«. Das spiegle den Erfolg des Wechsels zu Android wieder. Worte zu Symbian oder Microsoft fehlen.

Das neue XPeria Arc, das auf der CES gezeigt wurde und demnächst kommen soll, zeigt, dass Sony Ericsson künftig fast ausschließlich auf Android setzen will. Ein Video präsentiert das kommende Wunder-Smartphone:

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