Reuiger Sünder HP lässt Quanta wieder Netbooks bauen

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Der ehemalige Geizhals kehrt zurück: Nachdem einige Auftragswünsche von Hewlett-Packard schlicht nicht mehr finanziell lukrativ genug waren, musste sich HP an die singapurische Flextronics wenden. Die bekommt jetzt wieder weniger Aufträge.

Im Jahr 2010 hatte HP insgesamt 39 Millionen tragbare Computer verkauft, zehn bis 15 Prozent davon waren kleine Netbooks. HP hatte den Note- und Netbook-Auftragsherstellern lange Zeit das Leben mit offenbar teilweise absurden Preiswünschen schwer gemacht, bis sich einige zusammentaten und dem amerikanischen Auftraggeber im Oktober die Folgschaft verweigerten, darunter die Auftragnehmer Quanta und Inventec. Der größte Produzent Quanta lehnte im November dann schlicht die unprofitablen HP-Aufträge ab.

HP musste ausweichen, und nur Flextronics aus Singapur wollte den Anforderungen an die Niedrigpreispolitik entsprechen. Nun aber kommt HP reumütig wie »Scrooge« in Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte zurück: Nach neuen Verhandlungen platziert er offenbar auch einige Netbook-Aufträge für die zweite Jahreshälfte 2011 wieder bei Quanta.

Die Hersteller in Taiwan erwarten HP-Aufträge über 500.000 bis 700.000 Netbooks allein im ersten Quartal 2011, berichtet Digitimes.

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