PC-Markt: Lenovo und NEC führen Übernahmegespräche

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Die Chinesen beabsichtigen, die PC-Sparte des japanischen Konkurrenten kaufen zu wollen, heißt es in Asien.

Etliche Medien in Asien wie auch Reuters und das Wall Street Journal berichten gerade über diesen unerwarteten Schritt von Lenovo. Die Chinesen hatten ja schon damals (2005) die IT-Branche damit überrascht, das PC-Business von IBM aufgekauft zu haben. Nun versuchen sie das gleiche mit dem altgedienten japanischen Hersteller NEC.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Lenovo der viertgrößte PC-Hersteller der Welt und hat erfolgreich die Marken ThinkPad und ThinkCentre am Leben erhalten. Durch den NEC-Deal kommen zwar keine entscheidenden Marktanteile hinzu, doch die Japaner agierten schon immer global und haben zumindest in ihrem Heimatmarkt noch eine starke Stellung zu bieten.

Über den finanziellen Wert der NEC-Sparte wurden keine Hinweise publiziert. Ein offizielles NEC-Statement bestätigte heute nur, dass noch keine Entscheidung gefallen sei.