Micro Focus reaktiviert Cobol für die Cloud

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Als Ausbaustufe »Visual Cobol R3« soll die Programmiersprache dabei helfen, firmeneigene Apps für JVM, .Net und Azure auf die Beine zu stellen.

Die Programmiersprache existiert seit satten 50 Jahren, weigert sich aber standhaft, den Weg aller Dinosaurier zu gehen. Statt dessen findet Cobol gerade den Weg in die Cloud. Micro Focus verspricht sich und seinen Kunden im Endergebnis eine erweiterte Produktivität unter Linux oder Unix.

Der Anbieter veröffentlichte soeben eine frische Ausbaustufe seiner Entwicklerplattform, erkennbar am Namen »Visual Cobol Development Hub«. Damit können Programmierer nun Cobol-Apps unter Nutzung von Microsofts .Net zum Beispiel in die Windows Azure Cloud hängen. Hub-Nutzer dürfen direkt von ihrem Desktop aus Cobol einsetzen, den Code erzeugen und debuggen. Das verkürze laut Micro Focus die Entwicklungs- und Testphase.

Visual Cobol R3 könne die Apps auch gleich für Java Virtual Machines übersetzen, ohne dass der Code manuell umgeschrieben werden müsse. »Das erlaubt richtig moderne Cobol/Java-Apps, was gut für die Produktivität und Effizienz des Programmierers sein dürfte«, wirbt Produktdirektor Peter Anderton für seine Plattform. Zudem würden sich Java- und C#-Entwickler mit dem R3-Update nicht mehr so schwer tun. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, findet eine 30-Tage-Probeversion zum Downloaden direkt bei Micro Focus.