Apple: Rekordquartal mit 6 Milliarden Dollar Gewinn

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Nachdem die neuerliche Auszeit von Steve Jobs für Verunsicherung bei den Investoren gesorgt hatte, dürften die aktuellen Quartalszahlen von Apple die Stimmung wieder heben. Das Unternehmen vermeldete einen Rekordgewinn von 6 Milliarden Dollar.

Das ist eine Steigerung von 78 Prozent gegenüber dem Weihnachtsquartal des Vorjahres und mehr als sich die Analysten erhofft hatten. Apples Finanzchef Peter Oppenheimer erklärte denn auch: »Wir könnten nicht glücklicher über die Geschäftsentwicklung sein.«

Apple konnte im vierten Quartal 2010 4,13 Millionen Macs verkaufen – ein Plus von 23 Prozent. Der iPhone-Absatz kletterte um 86 Prozent auf 16,24 Millionen, der iPod-Absatz ging um sieben Prozent auf 19,45 Millionen zurück. Zudem fanden 7,33 Millionen iPads einen Käufer – Vergleichszahlen aus dem Vorjahr gibt es hier nicht, da das Tablet erst im April 2010 auf den Markt kam.

Die guten Verkäufe sorgten für einen Rekordumsatz von 26,74 Milliarden Dollar und den Rekordgewinn von 6 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie kletterte auf 6,43 Dollar, nachdem er im Vorjahr noch bei 3,67 Dollar lag. Apples Marge sank zwar erneut leicht – von 40,9 auf 38,5 Prozent -, war aber besser als Apple noch Ende Oktober prognostiziert hatte.

»Wir hatten ein phänomenales Weihnachtsquartal mit Rekordverkäufen bei Macs, iPhones und iPads«, erklärte Apples pausierender Chef Steve Jobs in einer Mitteilung des Unternehmens. »Wir feuern aus allen Zylindern und haben noch einige aufregende Dinge für dieses Jahr in der Pipeline.« Dazu zählt Jobs unter anderem, dass das iPhone in den USA in Kürze erstmals auch über den Mobilfunker Verizon verkauft wird. Zudem rechnet die Branche natürlich mit einem neuen iPhone und auch einem neuen iPad.