Softwarelizenzen: Können deutsche Unternehmen nicht zählen?

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Den Eindruck der deutschen Algebra-Schwäche vermittelt zumindest das Ergebnis einer Umfrage: Nur 10 Prozent der deutschen Unternehmen kaufen die richtige Softwarelizenz-Menge, 90 Prozent haben zu viele oder zu wenige Lizenzen.

Die Insight Technology Solutions GmbH beschäftigt sich mit Lizenzmanagement und meint nach seiner Befragung von Software Asset Management-Beratern in ganz Europa, Deutschland sei Spitzenreiter bei den Fehllizenzierungen.

Etwa 90 Prozent der hiesigen Unternehmen hätten der Studie zufolge (PDF) zu viele oder zu wenige Nutzungsrechte für die eingesetzte Software gekauft. »Zu viele Lizenzen kosten unnötig Geld, während zu wenige Lizenzen rechtliche Probleme nach sich ziehen können«, mahnt Insight.

Immerhin zeigten die Unternehmen das Bemühen, diese Missstände zu beheben: 75 Prozent der IT-Abteilungen beschäftigten sich mit Lizenzmanagement und 20 Prozent hätten bereits Projekte durchgeführt, um ihre falsche Lizenzierung in Griff zu bekommen. Im europäischen Vergleich stehe Deutschland damit recht gut da – bei den guten Vorsätzen zumindest.

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