Vostro 460: Dell erweitert Minidesktop-Serie für KMUs

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Der PC für den Business-Bereich mit Intels Sandy-Bridge-Prozessor ist eine leicht erweiterbare Desktoplösung.

Dells Vostro-Desktop-Portfolio ist nun um Geräte mit Intels neuer integrierter Plattorm Sandy Bridge erweitert: Der Vostro 460 wird als »Out-of-the-Box-Lösung mit umfangreicher Ausstattung« geliefert, vespricht Dell, eine Aufrüstung des Systems sei aber »problemlos und komfortabel möglich, da das ohne Werkzeug zu öffnende Gerät einen schnellen Zugang zu den Erweiterungssteckplätzen ermöglicht«.

Schon die integrierten Bestandteile können sich sehen lassen. Nur Hersteller von PCs für Spieler und Bastler offerieren vergleichbare Leistung. Das Gerät mit der neuen Intel-Prozessorgeneration Sandy Bridge (Quad Core i5 oder i7) unterstützt Intels Turbo Boost Technology 2.0, kann Festplattenkapazitäten bis zu 3 TByte Kapazität ansteuern und kommt in verschiedenen Arbeitsspeicher-Ausbaustufen, maximal aufrüstbar auf 16 GByte.

Wahlweise können DVD oder Blu-ray-Laufwerk integriert werden, für Aufpreis gibt es einen 19-in-1-Mediacard-Reader. Grafikenthusiasten können neben der integrierten auch eine separate Grafiklösung von Nvidia oder AMD-ATI einsetzen. Als Schnittstellenausstattung meldet Dell 1xHDMI, 1xVGA, 1x S/PDIF sowie acht USB-2.0-Ports. Das noch teure USB3 kann über eine Add-on-Card angeschlossen werden, die höhere Datenübertragungsrat der USB3-Geräte wird dann genutzt und nicht von langsameren Komponenten ausgebremst.

Dell macht in diesem Zusammenhang auf seinen Support-Service und auf sein Online-Backup aufmerksam, die beide ebenfalls dazugebucht werden können. Der Preis für die kleinste Konfiguration liegt bei netto 589 Euro.

Für Unternehmenskunden dürften vor allem die einfachen Ausbaumöglichkeiten interessant sein, Privatkunden und Kleinstunternehmer ohne Notwendigkeit des Ausbaukomforts können vergleichbare Systeme im Onlinehandel vermutlich preiswerter erhalten. Und: Die neue Sandy-Bridge-CPU macht das System momentan noch etwas teurer als für manchen Job wirklich nötig – je nach Arbeit könnte dann auch ein »kleinerer« Prozessor ausreichen.

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