RIM-Tablet: Insider verbreitet Skepsis

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Nachdem RIM selbst einräumen musste, dass ein eigenständiger Online-Zugang des ansonsten hoch gelobten PlayBooks nicht absehbar sei, weist ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma darauf hin, dass es auch an anderen Stellen haken könnte.

Mit der Verwendung von QNX als Betriebssystem nämlich sitze RIM laut Ex-Angestelltem Raymond Reddy zwischen den Stühlen: Dies bedeute einerseits einen Wechsel weg vom klassischen BlackBerry OS, andererseits setze man sich aber auch von Android ab.

Entwickler davon zu überzeugen, sich in diesem relativ überschaubaren Markt zu engagieren, dürfe nicht einfach sein – als Pluspunkt sei aber zu vermerken, dass das PlayBook als erstes Tablet eine umfassende Unterstützung für Flash biete.

Reddy glaubt auch nicht an einen pünktlichen Launch des Geräts – angeblich ist es schwieriger als erwartet, Benutzeroberfläche und Hardware auf einander abzustimmen.

Das wird sich schon bald als richtig oder falsch erweisen – RIM hat als Markteinführungstermin “Anfang 2011” genannt, so dass also etwa zur CeBIT mehr zu wissen sein sollte.