Nimbula: Cloud-Infrastruktur als Mietdienst

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Das Startup Nimbula arbeitet an einem hochautomatischen Cloud-System, welches freie Rechenkapazitäten flexibel als Mietinfrastruktur an die Abnehmer bringen soll.

Die neuartige Cloudplattform soll das Leben der Unternehmen deutlich vereinfachen. Mit Nimbula seien sie künftig in der Lage, ganz schnell und leicht eine eigene Cloud zu etablieren, um darüber ihre eigenen Applikationen zu fahren und in die Welt zu tragen. Vorteil: Die Software läuft hinter der firmeneigenen Firewall – ähnlich wie bei Amazons EC2-Service – und ist damit weniger anfällig für Manipulationen.

Nimbula betont, mit ihrem Cloud-System sich nicht im klassischen Markt der Anbieter wie VMware oder Microsoft zu bewegen, sondern als Infrastructure-as-a-Service eine simpel zu verwaltende automatisierte Variante anzustreben. In diesem Feld gibt es noch wenig Wettbewerb.

Das Startup ist erst wenige Jahre alt, konnte aber Manager und Fachleute von Firmen wie Amazon und VMware abwerben, darunter die beiden Gründer des EC2-Services sowie den früheren VMware-Boss Diane Greene. Die Kosten für den Kunden habe der Newcomer noch nicht ganz ausgetüftelt, aber es wird »eine simple Gebühr sein, basierend auf der genutzten Zahl an Prozessorkernen. Das ganze wird als jährliches Abonnement laufen«, kündigt Marketingchef Reza Malekzadeh an.