AMD-Chef Dirk Meyer tritt ab

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Auch nach zweieinhalb Jahren Amtszeit konnte Meyer das schlingernde Schiff AMD nicht sanieren. Nun wirft er die Flinte ins Korn und verlässt den ewigen Zweiten des CPU-Marktes.

AMD konnte seine Verluste zwar senken, ist aber noch immer in den roten Zahlen. Zwar hatte Meyer an der Auslagerung der hochdefizitären Chipherstellung in die Firma Globalfoundries mitgearbeitet, doch das verbleibende Viertel der Anteile daran drückt mit so hohen Summen für Abschreibungen auf die Bilanz, dass AMD einfach nicht in die schwarzen Zahlen kommt.

Finanzchef Thomas Seifert, der 2009 von Qimonda zu AMD kam, soll zunächst Interims-Chef werden. Ein neuer Chef wird jedoch noch gesucht, weil Seifert die Bürde der AMD-Führung wohl nicht lange auf sich nehmen will.

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