Amazon Webservices werden billiger

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Amazons Cloud-Dienste sind laut Anbieter gut gewachsen und damit effizienter. Zwei neue Preismodelle sollen dies an die Kunden weitergeben.

Die Supportpreise der Amazon-Cloud-Dienste sinken um bis zu 50 Prozent jubeln die Amazon Web Services auf ihrer Website marktschreierisch.

Zwei neue Support-Berechnungstypen ergänzen das Angebot von AWS, darunter das Modell »Bronze Plan« für Einzelnutzer und das Modell »Platinum Plan« für Unternehmenskunden. Während Bronze nur verspricht, auf Hilfsanfragen binnen 12 Stunden zu reagieren (bei niedriger Priorität innerhalb von 24 Stunden), orientiert sich die Platinvariante an der tatsächlichen Nutzung und verspricht einen perönlichen Ansprechpartner.

Bronze kostet 49 Dollar im Monat, Platinum verspricht Antwort innerhalb von 15 Minuten und berechnet im Rundum-Sorglos-Paket ab 1500 Dollar als Minimum im Monat – bis hin zu zehn Prozent des Kunden-Umsatzes, der durch den Amazon-Dienst generiert wird. Milliarden-Unternehmen zahlen dann mehr als kleine Startups.

Alle bisherigen Supportmodelle von Silber bis Gold oder auch Basic bleiben erhalten, vorhandene Support-Tickets aus älteren Verträgen werden weiter bearbeitet. Die Preise für bisherige Supportmodelle wurden jedoch halbiert, Silber ab 100 US-Dollar im Monat, Gold ab 400 Dollar.

Die Änderungen beziehen sich vorerst auf die US-Kunden. Für manche Unternehmen – und viele nutzen dort bereits Amazons Dienste statt andere Webhoster – sind die neuen Preise oft ein Schnäppchen; insbesondere kleine Start-Ups profitieren.

Was sich in Deutschland ändern wird, gab Amazon noch nicht bekannt.

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