Internet-fähige Fernseher als neue Security-Schwachstelle?

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Mit der Zunahme von Geräten, die jenseits des PCs Online-Zugang bieten, nimmt auch die Gefahr zu, dass sie zu Angriffszielen von Malware-Verbreitern weren.

Dass dies für Smartphones gilt, ist den meisten inzwischen bewusst – jetzt warnt eine Security-Firma davor, dass die jüngste Einfallspforte Internet-TV heißt.

Das Sicherheitsunternehmen Mocana geht davon aus, dass die Hersteller dieser Geräte in ihrem Bemühen, möglichst schnell den lukrativen neuen Markt zu erschließen, Sicherheitsfragen nicht unbedingt in den Vordergrund gestellt haben.

So hat Mocana etwa bei einem der getesten Geräte festgestellt, dass es darauf verzichtete, die Integrität von Scripts zu prüfen, bevor sie vom Betriebssystem ausgeführt wurden, meldet electronista. Dies könnte nach Ansicht der Firma dazu führen, dass etwa mit gefälschten Formularen vertrauliche Daten abgefragt werden oder dass das User-Verhalten durch Fremde überwacht wird.

Angesichts der Zahl von 40 Millionen ausgelieferten Internet-TVs im vergangenen und erwarteten 118 Millionen bis zum Jahr 2014 dürften nach Expertenmeinung derartige Sicherheitsprobleme schon bald virulent werden.