CES als Integrationsmotor: NVidia und ARM starten »Projekt Denver«

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Wie Intel und AMD setzen nun auch ARM und NVidia an, ihre Stärken bei Prozessoren und Grafiken in integrierten Schaltungen zu vereinen.

Der Grafikchip-Profi NVidia, der die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannte und mit seinen Tegra-Chips mittlerweile andere Wege geht als ein reiner GPU-Anbieter für PCs und Notebooks, hat sein Chip-Know-how wieder einmal in neue Bahnen gelenkt: Gemeinsam mit Mobilfunk-CPU-Gigant ARM entwickelt das Grafikunternehmen mittlerweile Prozessoren, die ARMs und NVidias Vorteile auf einem einzelnen Kern vereinen sollen und Einsatz in  Workstations, Servern und Supercomputern finden sollen.

Dies kündigte NVidia bereits im Vorfeld der CES an und gab dazu nun eine Pressekonferenz in Las Vegas.

ARM gab NVidia die Rechte, am ARM-Cortex-A15 weiter zu entwickeln. Entstehen wird dann vermutlich ein »Tegra 3«, der mit massiv paralllen GPUs und parallelen ARM-Kernen die Rechenleistung und das Stromsparen in einem einzigen Kern integrieren soll.

Die Zusammenführung von CPU und GPU hatte AMD bereits mit seinem Projekt Fusion und Intel mit Sandy Bridge gestartet. AMD hatte erst letzte Woche erste Exemplare ausgeliefert, Intel hat das zweite Quartal 2011 als Starttermin im Auge. NVidia begtinnt erst seine Entwicklung – wann mit Ergebnisen zu rechnen ist, ist noch nicht bekannt.

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