Apple-Aktionäre wollen sich einen Steve-Jobs-Nachfolger erstreiten

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»Wenn Steve Jobs mal weg ist, ist Apple tot«, so die Befürchtung manches Apple-Aktionärs. Deshalb steht auf der Tagesordnung der kommenden Hauptversammlung der Apple-Aktionäre ein Vorschlag, Apple zu einer Nachfolgeregelung für Jobs zu verpflichten.

Man solle einen schriftlichen Plan für die Nachfolge von Apple-Chef Steve Jobs vorlegen, beantragte der Central Laborers Pension Fund aus Jacksonville in Illinois. Dem Fonds gehören 11.484 Aktien, doch Apple empfiehlt, den Antrag abzulehnen.

Dem Antrag bei der Börsenaufsicht ist zu entnehmen, dass die Aktionäre eine Nachfolge zum Ende der Amtszeit von Steve Jobs festlegen wollen – offenbar sind einige Anteilseigner besorgt um die Zukunft von Apple, seit Steve Jobs eine Lebertransplantation nötig hatte.

Doch der Apple-Aufsichtsrat ist eher besorgt, dass eine verfrühte Veröffentlichung von Nachfolgeregelungen und Zukunftsplänen dem Wettbewerb eher schade – es sei »nicht im besten Interesse des Unternehmens und der Aktionäre, wenn Konkurrenten Zugang zu diesen Informationen hätten«, heißt es in einem offiziellen Statement.

Am 23. Februar soll abgestimmt werden.

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