Intel auf der CES: Neuer Versuch in Sachen Kopierschutz

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Mit einer Hardware-Lösung namens »Intel Insider« will der Chipriese den Hollywood-Studios den Online-Vertrieb ihrer Werke erleichtern, sprich: piratensicher machen.

Ein neuartiges Chip-Design, das Intel auf der CES vorstellen wird, soll sicherstellen, dass die Endnutzer zwar Filme in 1080p-Qualität ansehen, diese aber nicht illegal kopieren können.

Bereits im Februar will Warner 300 Filme bereitstellen, die mit dieser Funktion abrufbar sind. Intel hat für diesen Kopierschutz eine Sicherheitsfunktion weiterentwickelt, die bereits in für den Business-Bereich gedachten Chips zur Anwendung kommt, und hofft unter anderem darauf, Käufer zur vorzeitigen Rechneraufrüstung zu bewegen und AMD auf Abstand zu halten.

Allerdings macht der Hersteller eine gewichtige Einschränkung: Eine Einführung auf breiter Front sei nur dann sinnvoll, wenn sich das Gros der Studios  dafür entscheide, diese Technologie auch zu nutzen.
»It is NOT a DRM Technology« wiegelt Intel in seinem Blogbeitrag ab, doch liefert genau diese, wie die Washington Post genüßlich auseinanderreißt – immerhin gebe es den Filmstudios Sicherheit.