MySpace-Schlankheitskur: Die Hälfte aller Mitarbeiter muss gehen

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Kündigungen bei MySpace stünden ins Haus oder seien schon geschrieben worden, flüsterten Insider den Machern eines WSJ-Blogs zu.

Bis zu 50 Prozent der 1100 Mitarbeiter des sozialen Netzwerkes müssen gehen, schrieb das Wall-Street-Blog »All Things Digital« zum Jahreswechsel.

Dem Bericht zufolge werde die negative Seite verschleiert, indem MySpace öffentlich von einem möglichen Verkauf spreche. Schon in der letzten Dezemberwoche waren die Mitarbeiter in Zwangsurlaub gesendet worden, und wie Mutterfirma News Corp weiter offiziell reagiert, ist noch nicht klar. Angeblich jedoch wurde News Corps Digitalmedienchef Jack Kennedy beauftragt, MySpace auf dessen Verkaufbarkeit zu überprüfen.

Die Neuausrichtung im Herbst, ein Deal mit Google und eine Mobilversion hätten den weiteren Absturz des Sozialnetzwerks nicht verhindern können, heißt es in dem Bericht.

Dem Unternehmen »nahestehende Kreise« hatten AllThingsD nun unter vorgehaltener Hand von den geplanten Kürzungen berichtet – offiziell sind sie zwar noch nicht, aber sehr wahrscheinlich.

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