Motorola entlässt Handysparte heute in die Freiheit

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Seit heute steht Motorola-Handysparte auf eigenen Beinen: »Motorola Mobility« kümmert sich um den Konsumenten, die Firmensparte »Motorola Solutions« um all die anderen Bereiche des »Gemischtwarenfunkers«.

Die Ankündigung, das Geschäft aufzuspalten, setzt Motorola nun um. Dazu wird ein Achtel des Gesamt-Aktienwertes für den neuen Mobility-Bereich herausgelöst.

Der Telekommunikations-Dinosaurier produziert mit den restlichen sieben Achteln noch RFID-Chips, Funk-Etiketten-Lesegeräte, Barcode-Scanner, WiMAX-Funkmasten und andere Rundfunktechnik sowie Sicherheitssysteme.

Die Spaltung war schon lange im Gespräch und von Investoren vorangetrieben worden. Der »Activist Investor« Carl Icahn, wie ihn das Wall Street Journal nennt, hatte den Smartphone-Boom vorhergesehen und auf einen klaren Zeitplan für die Spaltung gedrängt.

Erst seit dem Android-Smartphone »Milestone« (in USA »Droid«) macht Motorolas Handysparte wieder Geld – zuvor war das Unternehmen im Handymarkt tief gefallen.

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