War 2010 das erfolgreichste PC-Jahr in Deutschland?

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Zumindest bei der Absatzmenge seien noch nie so viele PCs über den Tisch gegangen wie im vergangenen Jahr, meldet der Branchenverband Bitkom.

Rekordverdächtig ist zwar auch der Verlust der Gewinnmarge pro Gerät, doch die Masse rettet den PC-Markt nun doch: »Dank neuer, hochwertiger Geräte steigen die Umsätze trotz des scharfen Preiswettbewerbs bei Hardware-Produkten«, heißt es in der Bitkom-Meldung.

So seien 2010 etwa 13,7 Millionen PCs verkauft worden – immerhin 13 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer meldet, dass sich sowohl Privatverbraucher als auch Unternehmen mit Geräten eindeckten. Nach seiner Prognose soll sich das Volumen 2011 um 12,3 Prozent auf 15,4 Millionen Gräte steigern.

Einschließlich Tablet-PCs sei der Umsatz im Jahr 2010 um 8,2 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro gestiegen, 2011 sollen mit 6,5 Prozent Wachstum 7,3 Milliarden Euro umgesetzt werden. Dabei hatten die Unternehmen nur noch 40 Prozent an den Umsätzen, Privatkäufer machten 60 Prozent der Verkäufe aus.

Wie erwartet haben sich die kleinen Netbooks, die 2009 noch retteten, nicht mehr so gut verkauft (1,7 Millionen Stück), bei den Tablets hat man mittlerweile in Deutschland 450.000 Stück verkauft. Und die »normalen« stationären Rechner hätten sich nach langer Pause wieder mit sechs Prozent Wachstum zurückgemeldet (4,2 Millionen Stück).

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