Sony will seine Chip-Fabrik zurück

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Sony hat seine Chipfabrik zu früh verkauft und hat nun Angst, mit der Nachfrage nach CMOS-Sensoren nicht mehr nachzukommen.

Erst 2008 hatte Sony für 50 Milliarden Yen eine Produktionsanlage für Chips für Kameras und Smartphones an Toshiba verkauft – man wollte sich in der damaligen Strategie nicht mit so etwas belasten. Jetzt hätte Sony die Fabrik gerne zurück, um einer möglichen Verknappung von CMOS-Sensoren zu entgehen.

Vor allem die Nachfrage nach Bildsensoren, die für Digitalkameras und Handys benötigt werden, ist offenbar so stark gestiegen, dass Engpässe befürchtet werden.

Mit dem Rückkauf dagegen ließe sich auf einen Schlag der Output von Sensoren verdoppeln – damit dürfte die Marktposition mühelos gesichert werden.