Sicherheitsoffensive für Smartphones

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Immer mehr übernehmen Smartphones die Aufgaben von Mobilcomputern – und werden damit auch interessante Ziele für Hacker.

Um dem entgegenzutreten, hat in den USA eine Reihe von Unternehmen aus dem Telekommunikationssektor neue Security-Maßnahmen angekündigt.

Schließlich – das wird freimütig eingeräumt – habe man sich in den letzten Jahren auf andere Themen konzentriert und dabei Sicherheitsfragen vernachlässigt, was jetzt zu Wachstumsproblemen
führen könnte.

AT&T hat auf diese Situation mit der Gründung eines Teams mit 13 Wissenschaftlern reagiert, die sich allein dem Thema Mobile Security widmen sollen – dabei geht es um eigentlich klassische Aufgaben wie die Entdeckung und Blockierung von Würmern, Viren und Malware.

Konkurrent Verizon setzt auf Partnerschaften mit Firmen wie Lookout und unterstützt den Vertrieb von deren Gratis-Software, die es ermöglicht, gestohlenen oder verlorene Smartphones zu lokalisieren, Daten von den Geräten zu sichern und sie anschließend auf den Handys selbst zu löschen. Ein weiterer neuer Partner von Verizon ist auch McAfee, dessen Produkte zusammen mit Smartphones vertrieben werden sollen.

Seitens der Hardware-Hersteller kündigt RIM das Gratisprodukt BlackBerry Protect an, das ebenfalls sowohl Datensicherung als auch Remote-Löschung und -Sperrung von Smartphones verspricht.

Gearbeitet wird aber auch an Hardware-Lösungen, bei denen Datenverschlüsselung und Blockierung von bösartiger Software direkt auf einem Chip integriert werden. Daneben wird über ganz neuartige Lösungen nachgedacht wie z.B. das so genannte „Geo-Fencing“: Anhand der Positionsdaten eines Handys wird bestimmt, ob auf Wireless-Netzwerke zugegriffen werden darf –  befindet sich der Mitarbeiter außerhalb der als sicher definierten Zone, werden die entsprechenden Handy-Funktionen deaktiviert.