Wall Street: Automatisierte Nachrichtenanalyse soll Handel bestimmen.

E-CommerceFinanzmarktForschungInnovationMarketingUnternehmen

Die Skepsis war bereits groß gegenüber der automatisierten Abwicklung von Börsengeschäften – jetzt aber bahnt sich eine Weiterentwicklung mit kaum absehbaren Konsequenzen an.

Künftig nämlich sollen Rechner Nachrichten, Kommentare, Firmen-Websites, Blogs und Tweets lesen und analysieren und dann entscheiden, ob ge- oder verkauft wird, berichtet die New York Times.

Selbst Emoticons sollen in die Bewertung der Nachrichtenlage einfließen, damit eingeschätzt werden kann, welche Informationen mit einem virtuellen Augenzwinkern weitergegeben werden.

35 Prozent aller Händler, die in großem Umfang mit Aktien arbeiten, sollen bereits testen, wie man mit den Programmen arbeiten kann; vor zwei Jahren dachten erst zwei Prozent über derartige Möglichkeiten nach.

Und der nächste Schritt ist auch schon absehbar: Angeblich unterziehen einige Firmen bei Pressekonferenzen von großen Unternehmen die Statements von deren Sprechern anschließend als Videoaufzeichnung einem Lügendetektortest, um herauszufinden, was sie glauben können.