Notebook-Hersteller in Asien haben Angst vor schlechtem Wetter in Europa

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Asiatische Hersteller sind mehr denn je auf Umsatz aus Europa angewiesen während die US-Nachfrage bröckelt. Doch Medienberichte über »Schneestürme in Europa« machen den Anbietern Angst, dass das Wetter den Umsatz über den Handel beeinflussen könnte.

Es ist wieder ganz normaler Winter in Europa – und was hat das mit Notebooks zu tun? Die medial übertriebenen Berichte über den dieses Jahr früheren Wintereinbruch verängstigen die asiatischen Notebook-Hersteller, berichtet das taiwanische Branchenmedium Digitimes.

Aus kleinen Schneeverwehungen in Europa werden in asiatischen Medien oft schwere Schneestürme und »Blizzards«; so wie bei unseren Medien kleine Erdschwankungen in Südamerika manchmal als »schweres Erdbeben« postuliert werden. Und genau diese Meldungen machen den Herstellern offenbar Angst, dass die Leute nicht mehr zum Einkaufen gehen – und deswegen Umsätze beeinträchtigt werden könnten. Zumindest würden die taiwanischen Notebook-Hersteller solche Ängste ausdrücken, schreiben die asiatischen Journalisten.

Eifrig betonen die Anbieter, dass ihre Distributionskanäle für das Weihnachtsgeschäft voll gerüstet seien. Sie sind aber trotzdem besorgt, dass das Verhalten der Konsumenten einen Strich durch die Rechnung machen könnte.

Die meisten Lagerbestände seien edoch schon im frühen Dezember verschifft worden, beruhigt das Branchenweb die Hersteller, und seit Onlineshopping immer populärer sei, könne man den Pessimismus bei den Verkaufsvorhersagen ruhig einmal ausblenden.

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