Forscher bauen Chip mit Solarzelle

Green-ITInnovation

Mikrochips, die sich selbst per Photovoltaik mit Energie versorgen, hat ein niederländisch-chinesisches Forscherteam entwickelt. Die Technik eignet sich angeblich auch für die Massenfertigung.

Erstmals ist es Wissenschaftlern gelungen, einen CMOS-Chip mit integrierter Solarzelle zu bauen. Das meldet der Newsdienst Pressetext. Ein niederländisch-chinesisches Forscherteam hat hierfür die Solarzelle in Schichten auf dem Mikrochip aufgetragen. Um die Schaltkreise nicht zu beschädigen, nutzten die Forscher amorphes Silizium sowie Kupfer-Indium-Gallium-Selenid. Diese Materialien werden laut Pressetext in der Fertigung von Dünnschicht-Solarzellen eingesetzt.

Dem Bericht zufolge lässt sich der Herstellungsprozess auch in der industriellen Massenfertigung einsetzen. Auch der Materialverbrauch sei geringer und das entstehende System leistungsfähiger. Die Effizienz der Solarzelle liegt bei 7,1 Prozent.

Der Vorteil der Technik: Der CMOS-Chip ist nicht mehr von einer externen Stromversorgung abhängig, sondern arbeitet als Selbstversorger. Damit lassen sich beispielsweise intelligente Sensornetzwerke aufbauen.