Verwirrung um Delicious – PR-Desaster für Yahoo

Allgemein

Die mögliche Abschaltung des Bookmarkdienstes Del.icio.us hat in den vergangenen Tagen für negative Schlagzeilen und wütende User-Reaktionen rund um Yahoo gesorgt. Dabei soll der Dienst eigentlich weiter bestehen – nur eben nicht mehr unter dem Konzerndach von Yahoo.

Grund für die Spekulationen war eine ins Internet gelangte Präsentation, auf der die zukünftige Strategie des Konzerns skizziert wurde. Unter anderem ging es dabei auch um die den populären Bookmark-Dienst Delicious, der auf einem Slide der Präsentation unter  “Sunset”  (“Sonnenuntergang”) verzeichnet wurde. Der Tech-Blog Techcrunch interpretierte dies als Plan Yahoos, Delicious zu schließen – und sorgte in der Folge für eine Protestwelle der User. Konkurrierende Webdienste wie Evernote oder Pinboard nutzten die Verwirrung, um die User von Delicious mit entsprechenden Anleitungen die Migration zu ihren Diensten schmackhaft zu machen.

Erst rund 24 Stunden nach der ersten Meldung kam eine Reaktion im offiziellen Delicous-Blog. Unter der Überschrift “What’s next for Delicious?” heißt es dort, dass der Dienst gar nicht abgeschaltet werden, sondern unabhängig von Yahoo weitergeführt werden soll. Das heißt im Klartext: Yahoo sucht einen Käufer für Delicious, Gespräche werden bereits geführt.

Die späte Reaktion auf die im Grunde rein auf Mutmaßungen basierende Nachricht wirft in jedem Fall kein gutes Licht auf die Kommunikation von Yahoo. Das Unternehmen steht momentan unter großem finanziellen Druck und sieht sich gezwungen, einige Dienste einzustellen oder zu veräußern, die “nicht profitabel sind oder nicht mehr zur Unternehmensstrategie passen”. Am Tag vor der Veröffentlichung der Präsentation gab Yahoo außerdem bekannt, dass über 500 Mitarbeitern des Unternehmens gekündigt wird.

Die mögliche Abschaltung des Bookmarkdienstes Del.icio.us hat in den vergangenen Tagen für viele negative Schlagzeilen und wütende User-Reaktionen rund um Yahoo gesorgt. Dabei soll der Dienst eigentlich weiter bestehen – nur eben nicht mehr unter dem Konzerndach von Yahoo.
Grund für die Spekulationen war eine ins Internet gelangte Präsentation, auf der die zukünftige Strategie des Konzerns skizziert wurde. Unter anderem ging es dabei auch um die den populären Bookmark-Dienst, der auf einem Slide der Präsentation unter  “Sunset”  (“Sonnenuntergang”) verzeichnet wurde. Der Tech-Blog Techcrunch interpretierte dies als Plan Yahoos, Delicious zu schließen – und sorgte in der Folge für eine Protestwelle der User. Konkurrierende Webdienste wie Evernote oder Pinboard nutzten die Verwirrung, um die User von Delicious mit entsprechenden Anleitungen die Migration zu ihren Diensten schmackhaft zu machen.
Erst rund 24 Stunden nach der ersten Meldung kam eine offizielle Reaktion im offiziellen Delicous-Blog. Darin heißt es, dass der Dienst gar nicht abgeschaltet werden, sondern unabhängig von Yahoo weitergeführt werden soll. Das heißt im Klartext: Yahoo sucht einen Käufer für Delicious, Gespräche werden bereits geführt.
Die späte Reaktion auf die im Grunde rein auf Mutmaßungen basierende Nachricht wirft in jedem Fall kein gutes Licht auf die Kommunikation von Yahoo. Das Unternehmen steht momentan unter großem Druck und sieht sich gezwungen, einige Dienste einzustellen oder zu veräußern, die “nicht profitabel sind oder nicht mehr zur Unternehmensstrategie passen”. Am Tag vor der Veröffentlichung der Präsentation gab Yahoo außerdem bekannt, dass über 500 Mitarbeitern des Unternehmens gekündigt wird.