2010 gab es weniger Werbe Spam, aber mehr Malware

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Dezember ist die Zeit der Jahreszusammenfassungen aller Sicherheitsunternehmen. Der  Mail-Filter-Profi Eleven meldet, dass mehr Trojaner versendet wurden als die üblichen schlüpfrigen Werbungen für Potenzmittel und dergleichen.

Unter dem Titel der »Top 5 Spam- und Malware-Trends 2010«  fasst es Eleven so zusammen: »Während das Spam-Aufkommen im Jahresverlauf auf das Niveau von Anfang 2009 zurückging, verzeichnete per E-Mail verbreitete Malware einen deutlichen Zuwachs«. Dabei dominierten Trojaner die Malware-Angriffe, JavaScript- und Event-Spam seien dabei auf dem Vormarsch:

»Neue Tricks, mit deren Hilfe Spam-Filter umgangen werden sollen, eine deutliche Zunahme beim Event-Spam und immer wieder auftretende extreme Spam-Wellen waren weitere wesentliche Trends dieses Jahres«, fügt das Unternehmen an.

Die Top 5 Trends 2010 in Kürze:
1.    Die heutigen Botnetze sind deutlich ausfallsicherer aufgebaut als die früheren – sie abzuschalten bringt also nicht viel oder nicht lange etwas.
2.    Malware per E-Mail hat sich dieses Jahr verdreifacht  Im 2. Halbjahr lag es um 186 Prozent höher als in den ersten sechs Monaten. Nicht eingerechnet sind dabei E-Mails mit Links zu infizierten Webseiten.
3. Ein Großteil des Spam-Aufkommens entstand in auf große Spam-Wellen, die innerhalb weniger Stunden zu einer Verdopplung oder gar Verdreifachung des Spam-Volumens führten.
4. Wichtigster Trend bei den Spam-Tricks war JavaScript-Spam: Links werden verändert oder erst auf dem Zielserver umgeleitet. was die Erkennung erschwert.
5. Spammer nutzten 2010 verstärkt populäre Ereignisse als Köder für ihre Spam-Botschaften oder Trojaner.

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