Novell-Patentkauf: Microsoft, Apple, EMC und Oracle stecken dahinter

Hinter CPTN, dem Käufer von 882 Novell-Patenten, steckt ein Konglomerat aus bekannten Unternehmen.

von Manfred Kohlen 2

Patentbeobachter Florian Müller hat aus dem Hinweis eines Twitter-Nutzers (dessen Account @VM_gville übrigens schon wieder deaktiviert ist) gleich eine Recherche und eine Story für sein Patentblog gemacht:  Die PTN Holing LLC, die im Rahmen des Kaufs von Novell durch Attachmate insgesamt 882 Patente des Netzwerkpioniers übernahm, ist in Wirklichkeit mehr als die gerüchteweise genannte Gruppe von Unternehmen rund um Microsoft.

Ein Konglomerat sehr großer und aktiver Soft- und Hardwareriesen macht den kleineren Spielern im Markt Angst: Oracle und Apple sind für aggressive Patentpolitik bekannt, EMC und Microsoft dafür, dass sie ihre Rechte gut schützen. Immerhin sind Novells umstrittene Unix-Rechte nicht dabei.

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2 Antworten zu Novell-Patentkauf: Microsoft, Apple, EMC und Oracle stecken dahinter

  • 17. Dezember 2010 à 10:27 von Bernd Nachtigall

    Wurden die Patente verkauft -sprich darf Novell sie nicht mehr nutzen- oder wurden Nutzungsrechte an den Patenten verkauft?

    Völlig unklar, das alles. Diese Meldung ist nutzlos (Bildzeitungsnivau) .

    • 17. Dezember 2010 à 15:52 von Manfred Kohlen

      Hallo Bernd,

      nein, ist nicht nutzlos – “verkauft” heißt, dass die Patente nach amerikanischem Recht von Novell nicht mehr genutzt werden können, ohne an den neuen Eigentümer Lizenzen zu zahlen. Sowas wie das deutsche Urheberreht unabhängig von den Wiederverkaufsrechtebn kennen die nicht. In den USA geht eben alles ums Geld.

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