Koreaner dominieren den OLED-Markt

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Der Panel-Markt ist kräftig in Bewegung geraten, seit OLED- und AMOLED-Displays stationär wie mobil verbaut werden. Taiwanische und Chinesische Hersteller wollen ab 2011 ein Stück vom koreanischen Kuchen abhaben.

Seit Smartphone-Hersteller wie Samsung Electronics und Nokia in einigen ihrer Modelle OLED-Displays verbauen, expandieren die koreanischen Zulieferer Samsung Mobile Display (SMD) und LG Display. Nun haben sie zusätzlich noch Panels für AMOLED-TV-Modelle im Angebot -­ 30 Zoll von SMD und 31 Zoll von LG Display. In den nächsten fünf Jahren planen die koreanischen Zulieferer, über 17 Milliarden Dollar in den Ausbau ihrer AMOLED-Produktionsanlagen zu stecken. Schon im nächsten Jahr öffnen SMD und LG weitere Produktionsstraßen.

Branchenbeobachter gehen davon aus, dass der OLED-Markt in nächster Zeit klar von den Koreanern dominiert wird. Das sei insofern bedeutend, weil AMOLED die neue Mainstream-Technologie bei den Displays werde. Daher gebe es auch schon Überlegungen bei der Konkurrenz in Taiwan und China, sich diesem Trend anzuschließen. Allerdings verschließt sich Apple bislang noch dieser Technologie.

Darauf scheinen momentan viele Zulieferer Rücksicht zu nehmen: Wohin steuert Apple? Andererseits konnten sich die Kalifornier mangels Stückzahlen noch gar nicht für AMOLED entscheiden. Bislang reiche die Produktion nicht einmal für die bestehenden Samsung Galaxy-S, Google Nexus-S sowie die Nokia- und HTC-Modelle aus.