Verbraucher fordern mehr Umweltschutz

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Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts belegt, dass viele Verbraucher mehr Maßnahmen für den Umweltschutz von der Wirtschaft fordern. Das ökologische Bewusstsein beeinflusst auch das Kaufverhalten immer stärker.

Umweltschutz ist kein leeres Wort, behaupten die Hersteller immer wieder. Für die Verbraucher und Anwender gilt das ohnehin, wie jetzt eine repräsentative Umfrage des Umweltbundesamts gezeigt hat. Demnach erwarten zwei Drittel von 2008 befragten Personen vom Staat, dass der mehr für den Umweltschutz tut. 61 Prozent sind der Ansicht, dass Deutschland in der Klimaschutzpolitik eine Vorreiterrolle einnehmen sollte. Und satte 85 Prozent glauben, dass wir konsequent auf erneuerbare Energien umsteigen sollten.

Auch die Erhöhung der Energieeffizienz – dies betrifft in besonderer Weise IT-Ausstattung – wird von den allermeisten Bundesbürgern als Ziel akzeptiert. 89 Prozent beispielsweise würden verbindliche Vorgaben befürworten, die den Energieverbrauch eines Produktes kennzeichnen.

Doch die ökologischen Erwartungen richten sich nicht nur an Staat und Politik, sondern in erster Linie an die Wirtschaft. Diese könnte einen großen Beitrag zum Umwelt-Klimaschutz leisten, glauben 90 Prozent der Befragten.

Verbraucher boykottieren umweltbelastende Produkte

Die interessante Nachricht für Hersteller: Viele Verbraucher verhalten sich auch beim Einkaufen umweltbewusst und achten gezielt auf Produkte, die die Umwelt möglichst wenig belasten, also beispielsweise besonders energieeffizient arbeiten oder frei von Schadstoffen sind. Besonders umweltschädliche Produkte werden von mehr als der Hälfte der Verbraucher boykottiert.

Wer die komplette Studie nachlesen will, findet diese auf der Webseite des Umweltbundesamts.