Internet-Sicherheit: Vorsicht vor falschen PC-Defrag-Tools

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Statt mit unechten Antiviren-Programmen, die in Wahrheit Malware installieren, versuchen es die Datendiebe nun mit Festplatten-Tools.

Solche Fake-Software wird auch Scareware genannt und lockt unbedarfte Nutzer in die Datenfalle. Laut Blog-Warnung von Sicherheitsfirma GFI Sunbelt Security sind in jüngster Zeit verstärkt Festplatten-Reparatur-Tools aufgetaucht, die nicht nur nutzlos sind, sondern auch noch dem unbedarften Nutzer weiß machen wollen, es gebe eine Menge von Problemen auf ihrer Festplatte. Für die Reparatur sei zum Beispiel eine Vollversion oder ein Profi-Tool nötig, welches dann plötzlich Geld koste. Schlimmer noch: Wer zahlt, spielt damit zu viele wertvolle Daten in die Hände der Diebe, die damit weiteren Unfug anstellen könnten.

GFI warnt konkret und namentlich vor Programmen wie HDDRepair, HDDRescue und HDDPlus sowie den etwas älteren Vertretern UltraDefragger, ScanDisk, Defrag Express und WinHDD. Die Finger sollte man auch von PCoptomizer, PCprotection Center und Privacy Corrector lassen. Sie seien weit verbreitet und eigentlich als Scareware bekannt, fänden aber in jüngster Zeit trotzdem eine steigende Zahl Opfer, will GFI beobachtet haben.

Die Virenexperten empfehlen den Nutzern von kostenfreien Werkzeugen, zuvor einen Blick auf die Webseite von ICSA Labs zu werfen. Dort werden alle vertrauenswürdigen Publisher und ihre exakten Produktnamen gelistet.