Behörde: Breitband ist oft gar kein Breitband

BreitbandNetzwerke

Die US-Aufsichtsbehörde für das Telekommunikationswesen FCC hat eine ausführliche Studie veröffentlicht. Demnach werden die Verbraucher nach Strich und Faden betrogen.

Laut des 87 Seiten starken Untersuchungsberichts (PDF-Dokument) haben die Offiziellen herausgefunden, dass es sich in Realität bei erschreckenden 68 Prozent der beworbenen Breitband-Internetzugänge eher um Schmalband-Offerten handelt. Bei Messungen haben diese nicht einmal die Minimal-Vorgaben für Breitband, nämlich 4 Mbit/s im Downstream und 1 Mbit/s im Upstream, erfüllt. In 58 Prozent aller Tests wurden sogar Tempi von untet 3 Mbit/s gemessen.

In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass über 90 Millionen amerikanische Verbraucher für einen Breitbandzugang bezahlen, den sie in Wahrheit gar nicht haben. Das sei nicht nur Vertragsbruch, sondern werfe das ganze Land technologisch zurück, konstatiert die FCC. Diese Situation habe sich auch so ergeben, weil es zu wenig Konkurrenz unter den Providern gebe. Daher fürchten sie, dass sich die Situation in naher Zukunft kaum bessern werde.