Fujitsu misst den CO2-Fußabdruck

Green-ITInnovation

Mit der Initiative »Product Carbon Footprint« hat Fujitsu ein Verfahren entwickelt, das den CO2-Fußabdruck von IT-Produkten ermitteln soll. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus des Produkts berücksichtigt. Fachlichen Beistand leistete das bifa Umweltinstitut.

Beim Thema Green IT zählt der IT-Riese Fujitsu zu den wenigen Unternehmen, die sich schon sehr frühzeitig engagiert haben, beispielsweise durch den Verzicht auf Schadstoffe wie Blei bei der Fertigung von Mainboards.

Jetzt hat das Unternehmen seine Initiative »Product Carbon Footprint« vorgestellt. Darin soll die Ökobilanz für ausgewählte Produkte ermittelt werden. Für seine Desktop-PCs der Esprimo-Serie sowie die Primergy-Server hat Fujitsu die jeweilige Ökobilanz analysiert.

Zusammenarbeit mit Umweltinstitut

Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Augsburger bifa Umweltinstitut durchgeführt. Dabei geht es um mehr als nur den Stromverbrauch. Bilanziert wird der CO2-Fußabdruck »über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes hinweg«. Von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung der Zuliefererkomponenten, Transport, Montage und Nutzung bis hin zum Recycling. Auch die entsprechenden Werte von Maus, Tastatur, Handbuch und Verpackung gehen in die Berechnung mit ein. So ergibt sich letztlich eine Ökobilanz nach ISO 14040 (LCA, Life Cycle Assessment).

Laut Fujitsu ist es Ziel des Projekts, Methoden zu entwickeln, »mit deren Hilfe präzise Auskünfte über die tatsächlichen Emissionswerte von Produkten« getroffen werden können.

Einen international anerkannten und einheitlichen Standard zur Ermittlung des CO2-Fußabdrucks gibt es bislang noch nicht.