Inder wollen Cloud-Service-Dienstleister werden

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Satyam plant eine entsprechende Offerte für Unternehmenskunden sowie einen Merger mit einem Teilhaber.

Der indische Outsourcer möchte sein durch Bilanzskandale erschüttertes Image nun mit technologischen Großleistungen vergessen machen: Ein weltweiter Cloud Computing Service soll Satyam neue Firmenkunden bescheren. Die Services sollen traditionelle ERP-Angebote wie auch Software-as-a-Service-Modelle (SaaS) umfassen. Für die Realisierung sollen aber nicht eigene Rechenzentren gebaut, sondern die Kapazitäten anderer Hostingfirmen genutzt werden. Daher könne man auch schon im ersten Quartal 2011 starten.

Firmenpräsident Atul Kunwar deutete an, dass man dabei sei, sechs wichtige Großkunden, die sich aufgrund der Skandale abgewendet hatten, zurück zu gewinnen. Außerdem wolle er seinen Firmenkunden künftig Zahlungsweisen anbieten, die auf Transaktionsvolumina basieren oder aus Abonnements bestehen.

Der neue Cloud-Service wird unter der Marke »Mahindra Satyam« beworben. Möglich wurde das durch den Einstieg von Tech Mahindra, einem indischen Outsourcer, der 43 Prozent der Anteile seines angeschlagenen Konkurrenten erwarb und nun einen kompletten Merger anstrebe. Das ergäbe in Summe ein Unternehmen mit 2 Milliarden Dollar Umsatz.