Synchronisationsdienst Dropbox steht kurz vor der Fertigstellung

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Die Entwickler des Online-Backup und -Synchronisationsdienstes Dropbox haben einen Release Candidate der Version 1.0 des Dropbox-Clients veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung: Die Nutzer können nun exakt bestimmen, welche Ordner auf welchem Rechner synchronisiert werden.

Das »Selective Sync« bezeichnete Feature lässt sich über den Reiter »Advanced« der Dropbox-Einstellungen aktivieren. Damit lassen sich bestimmte Ordner innerhalb der Dropbox von der Synchronisation auf einen PC ausschließen – das ist beispielsweise dann nützlich, wenn Dropbox auf einem Arbeitsrechner verwendet wird, auf dem keine privaten Dokumente gespeichert werden können.

Bislang lag der Dropbox-Client in einer Vorab-Version vor. Neben Selective Sync haben die Entwickler bei Version 1.0 nach eigener Aussage primär an der Performance gearbeitet und Fehler ausgemerzt. Mit der finalen Version des Clients wird in den kommenden Wochen gerechnet.

Dropbox richtet auf dem PC einen Ordner ein, dessen Inhalte automatisch online gespeichert und auf anderen Rechnern synchronisiert werden. In der kostenlosen Version stehen jedem User 2 Gigabyte Speicher zur Verfügung, die durch das Anwerben weiterer Nutzer auf bis zu 8 GByte erweitert werden können. Außerdem bietet Dropbox kostenpflichtige Premium-Accounts mit 50 oder 100 Gigabyte Speicher an.

Mehr Infos zu Dropbox und den RC des Clients finden Sie auf der Homepage des Dienstes.