Phoenix aus der Asche: Servermarkt kommt heftig zurück

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Die starke Widerkehr des europäischen Servermarktes im 3. Quartal 2010 mit Umsatzsteigerungen um 6,4 Prozent und zweistelligem Wachstum bei den Stückzahlen zeigt laut IDC: Der Servermarkt ist wie der Phoenix aus der Ache zurück.

Nach IDCs »EMEA Quarterly Server Tracker« hat der Servermarkt in Europa im 3. Quartal rekordverdächtige 3,1 Milliarden Dollar Umsatz erreicht, 6,4 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Auch wenn die Preise pro Server niedriger sind. Die Zahl der verkauften Geräte ist um 10,2 Prozent im Jahresvergleich gewachsen.

550.000 verkaufte Geräte zeigten, dass der _Servermarkt »zurück« sei – das sei zwar noch weit vom Höhepunkt 2007 entfernt, wo die Server-Umsätze 5,4 Milliarden Dollar Umsatz brachten. Aber zumindest seien die Wachstumszahlen wieder zweistellig.

Die x86-Server seien nach wie vor unangefochtene Marktführer (533.000 Stück wurden verkauft), alleine in diesem Bereich habe die Branche sogar 26,5 Prozent Wachstum erreicht (11 Prozent im Umsatz) – vermutlich weil die Ausstattung der Rechner inzwischen an die RISC-, CISC- und EPIC-Systeme herankomme. Zudem sei Cloud Computing ein klarer Treiber für den europäischen Servermarkt.

Für Blade Server sei die Nachfrage vor allem in Ländern wie Russland und Israel groß, x86-Blades erwirtschafteten hier einen 19prozentigen Umsatzzuwachs. Dort seien jedoch auch 40 Prozent Zuwachs im Rackservermarkt festgestellt worden – die Russen sind eben anders. Das Hauptwachstum in allen Serversegmenten werde derzeit von Osteuropa getragen.

Windows sei mit 50 Prozent Marktanteil und 23,4 Prozent  Wachstum im Servermarkt das zweitschnellst wachsende Server-Betriebssystem, Linux mit 23,7 Prozent das am schnellsten Zulegende.

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