Mit schlechten Nutzerwertungen zu gutem Google-Listing?

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Die Suchmachine muss ihre Algorithmen ändern, um Betrüger davon abzuhalten, sich durch die schiere Menge von selbst fabrizierten Bewertungen in die Top-Suchergebnisse einzuschleichen.

»Google schützt Site-Ranking vor schlechten Shops«, hieß die Meldung zu einer aktuellen Google-Bekanntgabe: Im Juli schon hatte ein Händler ein »Loch« im Algorithmus gefunden, berichtete seinerzeit die New York Times. Dem US-Onlinehändler, der sich durch viele schlechte Kundenbewertungen eine hohe Google-Platzierung sichern konnte, weil darin viele Links zu seiner Seite vorkamen, hat jetzt Google den Riegel vorgeschoben.

Man habe den Algorithmus von Hand verändert, heißt es im Firmenblog: Händler mit vielen Bewertungen würden jetzt nicht mehr wegen der schieren Masse oben stehen, sondern aufgrund schlechter Bewertungen bestraft und ans Ende der Liste gestellt.

Wie es funktioniert, nannte man nicht, aber demnächst muss Google aufgrund einer EU-Klage die Algorithmen preisgeben – an die EU-Kommission zumindest.

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