Trend Micro »wird kryptischer« und übernimmt Mobile Armor

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Der Sicherheitsanbieter übernimmt den Verschlüsselungsspezialisten vor allem, weil seine Datenschutztechnik auf verschiedensten Systemen einheitlich gesteuert wird.

Mit dem Kauf des US-Unternehmens Mobile Armor will die taiwanstämmige Sicherheitsfirma Trend Micro ihr Angebot von Unternehmens-Sicherheitslösungen vervollständigen. Wenn alle staatlichen Genehmigungen erteilt sind, soll das Unternehmen sogar schon bis Ende des Jahres integriert sein, berichtet Trend Micro. Bei Verschlüsselungstechniken in ausländischer Hand sind die USA allerdings immer besonders vorsichtig – es kann deshalb auch länger dauern, insbesondere weil Mobile Armor auch die US Army beliefert.

Die ortsunabhängige Chiffrierung der Daten mit einer »flexibleren und effektiven Schutzschicht« von Mobile Armor hat es Trend Micro wohl angetan. Die Produkte des Unternehmens verschlüsseln ganze Festplatten, Ordner und Einzeldateien sowie Daten auf mobilen Datenspeichen. So baue Trend Micro seine »führende Stellung bei Datenschutz und Verschlüsselung, vom Endpunkt bis zur Cloud und in allen wichtigen Kundensegmenten« weiter aus, vermeldet das Security-Unternehmen.

So könnten Firmen aller Größen »umfassende, zentral verwaltete Datenschutzfunktionen« erhalten. Eva Chen, Chefin des Sicherheits-Anbieters, sieht den gekauften »ortsunabhängigen Schutz digitaler Informationen« auf unterschiedlichen Geräten als ideale Ergänzung zu Trend Micros vor Kurzem vorgestellten eigenen Produkt »SecureCloud«, das ähnlich den neuen Tools Daten kontrollieren und sichern soll – dies allerdings bei er Übertragung in der Cloud. Vermutlich sollen beide noch zu einer einheitlichen Lösung zusammengefasst werden.

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