WWF stellt »grünes« Dateiformat vor

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Der WWF und die Werbeagentur Jung von Matt haben ein grünes Dateiformat vorgestellt. Das abgewandelte PDF-Format blockiert den Ausdruck des Dokuments und soll so den Papierverbrauch einschränken.

Rein technisch ist das eigentlich nichts Neues: Eine PDF-Datei, die das Ausdrucken blockiert. Doch der World Wildlife Fund und die Werbespezialisten der Agentur Jung von Matt haben daraus das erste »grüne« Dateiformat gemacht und es mit einem werbewirksamen Motto versehen: »Save As WWF – Save A Tree«.

Die Begründung für das »grüne« Dateiformat ist dabei einleuchtend. Laut einer Studie drucken in Deutschland mehr als ein Drittel der Befragten ihre E-Mails, beziehungsweise deren Dateianhänge grundsätzlich aus. Dabei landen sechs Prozent aller Ausdrucke ungelesen im Papierkorb. Laut WWF müssen dafür jährlich 500 000 Bäume gefällt werden. Zudem belaste das überflüssige Drucken das Klima mit mehr als 655 000 Tonnen CO2. Und schließlich könnten Privatanwender und Firmen mit dem Verzicht auf überflüssige Ausdrucke auch Geld sparen. Runden 170 Millionen Euro landen so laut WWF pro Jahr im Papierkorb.

Kostenlos zum Download
Dabei soll das neue Dateiformat nun auf die Bremse treten. Die Software und weitere Infos dazu gibt es kostenlos auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite des WWF (siehe Weblink). Der Anwender soll mit dem Tool selbst Dokumente im WWF-Format erstellen. Beim Speichern eines Dokuments wird das Format »Save as WWF« angeboten. Das Dokument kann dann von jedem PDF-Reader angezeigt, aber nicht mehr ausgedruckt werden.

Vorerst nur für Mac
Zwar bieten Programme zur PDF-Erstellung die Option zum Blockieren von Ausdrucken schon längst, allerdings wird diese nur selten genutzt.
Die Software steht kostenlos zum Download bereit. Allerdings gibt es im Moment nur eine Version für Mac-Anwender. Die Windows-Version soll »in Kürze« folgen.

Weblink
WWF-Software