Wikileaks-Seiten nicht mehr auf schwarzer Liste

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Der pazifische Inselstaat hebt die Sperre von Wikileaks-Seiten auf: Die Beschwerden seien geprüft und die zwischenzeitlich gesperrten Seiten hätten sich als vollkommen legal herausgestellt.

Die schwarze Liste der »Australian Communications and Media Authority« (ACMA) ist um einige umstrittene Seiten von Wikileaks erleichtert – die seit 2009 gesperrten Seiten der Website sind also nun in Wikileaks Heimat Australien wieder abrufbar.
Die Beschwerden bezogen sich auf eine Verbotsliste dänischer Behörden, doch in Australien seien die Inhalte erlaubt, hieß es nun. Die ACMA versucht seit einiger Zeit, einen gemeinsamen Internetfilter bei den Providern zu etablieren – bislang meist ohne Erfolg.

Die australische Politikerin Kate Lundy hatte seinerzeit dafür plädiert, eine eine Opt-in-Lösung zu starten – und die Konservativen hatten dagegen plädiert. In Australien herrschte ein ähnlicher Streit wie bei der deutschen Diskussion um Internetsperren. Egal, wie er in Australien ausgeht: Alle Wikileaks-Seiten dürfen jetzt bleiben.

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