Seagate: Aktienrückkauf statt Übernahme

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Seagate hat die Verhandlungen mit Finanzinvestoren beendet, die den Festplattenhersteller übernehmen wollten. Stattdessen kündigt man ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 2 Milliarden Dollar an.

Man freue sich über das Interesse der Investoren, erklärte Seagate-Chef Steve Luczo, doch man habe die Gespräche beendet, da man sich gut aufgestellt sieht. »Angesichts des starken Kapitalmarktes, der besser werdenden wirtschaftlichen Bedingungen und verschiedener Finanzierungsoptionen hat Seagate einen Plan zur Optimierung der Kapitalstruktur erarbeitet, um die Rendite für die Anteilseingner zu maximieren.«

Demnach will der Festplattenhersteller für 2 Milliarden Dollar Aktien zurückkaufen – wann und zu welchen Konditionen steht allerdings noch nicht fest. Die Übernahme durch Investoren, die das Unternehmen von der Börse genommen hätten, ist vorerst vom Tisch.

Seagate zufolge zieht die Nachfrage nach Festplatten an. Für das vierte Quartel 2010 rechnet man mit einem Absatz von 170 Millionen Stück und einem Umsatz von 2,7 Milliarden Dollar.