Telekom will neue Technik einkaufen

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Der neue Innovationschef des Telekom-Konzerns, Edward Kozel, drängt seine Entwickler zu mehr Innovationen. Und wenn sie es nicht schaffen, dann sollen die neuen Entwicklungen eben von außen kommen.

Kozel hilft Telekom-Chef Rene Obermann bei der Umsetzung seiner Wachstumsstrategie. Nach einem Bericht der Welt ist der Amerikaner derzeit der wichtigste Mann für den Konzernlenker.

Bislang gebe die Deutsche Telekom im Vergleich sehr wenig für Forschung und Entwicklung aus, doch wolle nun den Druck auf den eigenen Konzern massiv erhöhen. Könne man nicht mit eigenen Ideen vorankommen, müsse man eben zukaufen, erklärte Kozel die massive Veränderung der Strategie.

Innerhalb von drei Jahren wolle man die Entwicklung umkrempeln, in fünf Jahren soll nahezu der halbe Umsatz aus mobilem Internet, vernetztem Zuhause und intelligenten Netzen gemacht werden. Der Anteil dieser hemen liege mit derzeit 15 Milliarden Euro derzeit gerade mal bei einem Viertel des Umsatzes. Die Telekom müsse sich aber dazu auf schnellere Innovationszyklen einstellen und mehr Risiken eingehen.

Man müsse mehr Technologiepartnerschaften eingehen, mehr in Forschung investieren und Ideen zukaufen – und den Investment-Arm T-Ventures noch stärker bemühen.

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