Studien zu Jugend und Internet: Keine Konzentration mehr – nur noch kommunizieren

Allgemein

Einige aktuelle Medienberichte und noch viel mehr Forscher beschäftigen sich mit der Jugend und dem Internet. Ob sie bei ihren Beobachtungen immer so richtig liegen?

Teenager könnten sich nicht mehr auf eine Sache konzentrieren, sagt eine Story der New York Times, die zahlreiche Berichte von Pädagogen, Hirnforschern und mehreren Universitäten zitiert. Die Gehirnvernetzung würde sich sogar verändern durch die veränderte Kommunikationswelt und das ständige Multitasking.

Da sind die Jugendlichen, die auf dem aktuellsten Technikstand sein wollen, »um Chancen in der Zukunft zu haben« und diejenigen, die sich zwar auf eine Sache wie das Lesen konzentrieren könnten  – aber trotzdem Kontakt halten, per Handy und dergleichen.

TGDaily verkürzt alles auf die Aussage, Facebook sei wohl schuld daran, dass Teenager sich nicht mehr konzentrieren könnten.
Fast ins selbe Horn stößt die aktuelle deutsche Studie »Jugend, Information, Multimedia«, die sich zumindest keine Bewertung anmaßt. Die Zahlen würden schon zeigen, dass Kommunikation vor allem Anderen vorgeht in der jungen Generation der »Digital Natives«. Immerhin, so die Ergebnisse der Befragung, seien sich die Jugendlichen inzwischen sehr bewusst darüber, nicht alle ihre Daten einfach so preiszugeben.

Hurra! So viel zu den guten Meldungen. Die US-Kollegen haben dann wieder einmal eine schlechtere Meldung: »Facebook löst Asthma-Anfälle aus«.

na gut, wir haben es ja immer schon gewusst: Computer sind an Allem schuld…

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