Toshiba Tecra S11-124 im Test

Wir haben uns mit dem Tecra S11-124 ein weiteres Business-Notebook von Toshiba angesehen. Das in schickem Schwarz gehaltene Gerät wird von einem Core i5 angetrieben und besticht vor allem durch sein entspiegeltes Display (15,6 Zoll) und die Nvidia-Grafikkarte mit CUDA-Technologie.

von Chris George 0

Im Toshiba Tecra S11-124 steckt ein mit 2,4 GHz getakteter Intel-Prozessor aus der Core i5-Familie, der mit Turbo Boost bis auf 2,93 GHz übertakten kann – je nach Anwendung und automatisch. Dem Prozessor steht eine Nvidia Quadro NVS 2100M mit 512 MByte eigenem Speicher zur Seite, der GPU-Kern, der in den Prozessor integriert ist, wird von dem Notebook nicht verwendet. Die Grafikkarte unterstützt Nvidias CUDA-Technologie und steht so als Co-Prozessor auch für andere, nicht grafikbezogene Berechnungen zur Verfügung.

Das Notebook ist mit 4 GByte DDR3-RAM bestückt und bringt eine Festplatte mit 320 GByte mit. Das Display ist matt, misst 15,6 Zoll und löst 1366 x 768 Pixel auf. Über den VGA-Anschluss und den DisplayPort lassen sich externe Bildschirme ansteuern. Hier liegt die maximale Auflösung bei 2048 x 1536 Pixeln.

Das Tecra S11-124 besitzt eine ganze Reihe von Anschlüssen. Seitlich sind drei USB-2.0-Buchsen zu finden sowie eine kombinierte eSATA/USB-Buchse. Auf der rechten Seite befindet sich das optische Laufwerk, ein DVD-Brenner, hinten gibt es neben dem Stromanschluss die LAN-Schnittstelle und eine serielle Schnittstelle (RS 232). Auch Speicherkartenleser und ExpressCard-Steckplatz sind vorhanden.

An drahtlosen Technologien bietet das Notebook WLAN nach 802.11a und 802.11b/g/n sowie Bluetooth.

Akkulaufzeit und Leistung

Im Test hält das Toshiba Tecra S11-124 mit seinem Lithium-Ionen-Akku 226 Minuten durch, bevor es wieder an die Steckdose muss. Im Energiesparmodus, in dem WLAN, Bluetooth und alle unnötigen Dienste und Programme deaktiviert sind, sind es 259 Minuten – für einen Arbeitstag reicht das nicht.

Dafür ist die Leistung des Notebooks sehr gut. Die CPU erzielt im Benchmark Spitzenwerte für ein Business-Notebook, die Grafikkarte aus dem Hause Nvidia kann da gut mithalten, lediglich die Festplatte, die mit 5400 Umdrehungen arbeitet, bremst das System leicht aus. Eine schnellere Platte oder ein Solid State Drive würden dem Notebook besser stehen. Das würde sich allerdings auf den Preis des Gerätes auswirken.

Toshiba Tecra S11-124 PC Mark 05

Optik und Ergonomie

Das Toshiba Tecra S11-124 ist optisch sehr konservativ gehalten. Alle Teile haben ein mattes Schwarz und lediglich der Trackpoint, der mittig in der Tastatur steckt, hebt sich durch seine blaue Farbe davon ab. Er dient als zusätzliches Eingabegerät und arbeitet auch dann, wenn das Touchpad abgeschaltet ist. Dieses unterstützt Multitouch und besitzt gleich zweimal zwei Tasten, zwischen denen der Fingerprint-Sensor liegt.

Das Tecra-Notebook ist als klassisches Arbeitstier für den täglichen Büroeinsatz gedacht und erfüllt diesen Zweck sehr gut. Die Tastatur beschränkt sich auf das Wesentliche und die Anzahl der möglichen Fn-Kombinationen hält sich in Grenzen. Auffällig ist, dass die Tastatur sehr kompakt gehalten ist, obwohl rechts und links viel Platz wäre für zusätzliche Tasten oder ein andere Tastaturlayout. Mit einem solchen hätte man beispielsweise eine günstigere Position für [HOME], [PGUP], [PGDOWN] und [END] finden können, die sich bei S11-124 rechts außen neben der [Enter]-Taste befinden.

Toshiba Tecra S11-124 Tastatur

Im Betrieb wird das Notebook kaum warm, selbst nach mehreren Stunden wird die Unterseite nur lauwarm. Der Geräuschpegel ist angenehm niedrig, der Lüfter in einem normalen Büro quasi nicht hörbar.

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