Mozilla legt Finanzbericht für 2009 vor

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Im vergangenen Jahr erzielte das Mozilla-Projekt einen Umsatz von 104 Millionen Dollar und damit 34 Prozent mehr als noch 2008. Haupteinnahmequelle bleibt das in Firefox integrierte Suchfeld. Neben Google, das die Standardsuche stellt und den Löwenanteil beisteuert, arbeitet man unter anderem auch mit Yahoo, Amazon und eBay zusammen.

Den Einnahmen von 104 Millionen Dollar stehen Ausgaben von 61 Millionen Dollar gegenüber. Den größten Teil gibt man für die Infrastruktur und das Personal aus – mittlerweile beschäftigt man weltweit rund 250 Leute. Zudem unterstützte man mit etwa 1 Million Dollar andere Organisationen und Projekte, darunter das W3C, Creative Commons, Mozdev sowie einige Universitäten.

Obwohl Mozilla das meiste Geld von Google bekommt, legt man Wert darauf, unabhängig von Suchmaschinenbetreiber zu sein. Nichtsdestotrotz arbeite man natürlich mit diesem wie mit anderen Firmen zusammen. Der Vertrag mit Google besteht seit 2004 und wurde seitdem dreimal verlängert. Aktuell gilt er noch für das kommende Jahr.

Die Zahl der Firefox-Nutzer beziffert man bei Mozilla mit über 400 Millionen. Etwa 1000 Personen steuern Code bei, rund 500 helfen bei der Lokalisierung der Mozilla-Programme.