Grünes Licht von Microsoft für Open-Source-Web-App

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Für seine Cloud-Computing-Strategie benötigt der Softwarekonzern so viele Angebote wie möglich. Das ist wohl auch der Grund dafür, die Blockadehaltung gegenüber der Open-Source-Gemeinde aufzugeben.

Bislang hat der Konzern erst wenige außerhäusige Web-Apps in sein System gelassen. Um so erstaunlicher die Öffnung gegenüber einem Open-Source-Vertreter: Soeben vergab Microsoft eine allererste derartige Zertifikation an das »SilverStripe Content Management Studio«. MS-Sprecher Andrew Gordon bestätigte den Vorgang und zeigte sich überzeugt davon, dass diese cloudbasierte Web-Software etliche gute Ideen mitbringe. Die Entwicklung von SilverStripe und die Anpassung an die Windows-Server-Plattform und alle MS-Vorgaben hatte allerdings auch drei Jahre Entwicklungszeit benötigt.

Sigurd Magnusson, Mitbegründer von Silverstripe.org, verwies darauf, dass Microsoft ihr Produkt sehr intensiv getestet habe. Bislang konnte man 60.000 Kunden vom Content Management Studio überzeugen.