Das »dreckige Dutzend« der fehlerhaftesten Programme

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Bit9 veröffentlicht wie jedes Jahr eine Liste der Programme mit den meisten Schwachstellen. Angeführt wird sie diesmal von Google Chrome.

Die Liste der Programme mit den meisten Sicherheitslücken ist umstritten, doch eines zeigt sie: Browser zählen zu den anfälligsten Anwendungen für den PC: Die Plätze 1, 2, 5 und 8 gehen an solche Applikationen zum Websurfen. Microsoft Office und die Adobe-Tools folgen dicht darauf.

Die Liste mit jeweils der Anzahl der gemeldeten Lecks in Klammern dahinter:

1.    Google Chrome (76)
2.    Apple Safari (60)
3.    Microsoft Office (57)
4.    Adobe Reader und Acrobat (54)
5.    Mozilla Firefox (51)
6.    Sun Java Development Kit (36)
7.    Adobe Shockwave Player (35)
8.    Microsoft Internet Explorer (32)
9.    RealNetworks RealPlayer (14)
10.    Apple WebKit (9)
11.    Adobe Flash Player (8)
12.    Apple QuickTime (6) und Opera (6)

Die Zählweise bezieht sich auf die vom NIST (»National Institute of Standards and Technology«) gemeldeten kritschen Fehler.

Bit9s CTO Harry Sverdlove begegnet der erwarteten Kritik mit den Worten, dass es nur eine Liste der schwerwiegenden Probleme sei, die meisten Hersteller aber bereits Patches zu den Bugs geliefert hätten.

Zudem sei ein Produkt mit vielen Fehlern noch nicht gleich eine Gefahr – Chrome etwa sei noch sehr jung, da träten schon mal Kinderkrankheiten auf. Doch der Mythos, Apple sei sicher, werde durch das dreifache Auftauchen von Apple-Produkten in der Liste eindeutig widerlegt.

Damit beweist die Liste wieder einmal nur die übliche IT-Weisheit: Nichts ist wirklich sicher.

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