Cloud-Dienste liefern die Rechenpower zum Passwörterknack

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Ein deutscher Security-Experte nahm Amazons neue GPU-Instanzen, um deren Rechenkraft für einen Hack zu nutzen. Fazit: Cloud Computing bringt auch Kostenersparnisse für Cyberkriminelle.

Die neuen Grafikprozessor-Instanzen in Amazons Cloud-Dienst EC2 haben den deutschen Security-Blogger Thomas Roth zu der Überlegung gebracht, das könne man doch einmal ausprobieren – schließlich hat die russische Firma Elcomsoft schon vor langer Zeit gezeigt, dass Grafikprozessoren ausreiChend Rechenpower zum Passwort-Knacken haben.

Und so nutzte Roth für wenig Geld die Recheninstanzen, um in kürzester Zeit die Verschlüsselungstechnik der Geheimdienst-Organisation National Security Agency (NSA) zu knacken. Wie er das tat, veröffentlichte er in seinem Blog. In der Security-Szene fand dies sofort Gehör – legale Dienste zu nutzen, ist schließlich noch preiswerter, als ein Rechenzentrum zu bauen oder ein Botnetz errichten zu müssen, um es für derlei Rechenaufgaben zu nutzen.

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