Opera macht wieder Plus

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Insbesondere Lizenzgebühren für »Opera Mini« haben den Browser-Hersteller in die schwarzen Zahlen gerückt.

Der Browser-Hersteller aus Norwegen kehrt im dritten Quartal in die Gewinnzone zurück: Schon seit September gab es 70 Millionen aktive Opera-Mini-Nutzer pro Monat zu vermelden, und die bringen Geld. Mittlerweie sind es 74 Millionen.

Im gleichen Geschäftsquartal des Vorjahres musste Opera noch einen Verlust schreiben (12 Millionen norwegische Kronen oder 1,5 Millionen Euro), die aktuellen Zahlen (Quartalsbericht hier als PDF) sind deutlich erfreulicher.

Der Gewinn liegt bei rund 2,5 Millionen Euro – oder genauer gesagt 20,2 Millionen norwegischen Kronen (Norwegen hatte sich dem Euro bekanntermaßen verweigert).  Der Gesamt-Umsatz sei um 32 Prozent gestiegen und die Einnahmen aus dem Desktopbereich um 41 Prozent.

Den größten Teil des Umsatzes brachte die Mobilversion »Opera Mini«: Mit 118 Millionen norwegischen Kronen für das Produkt, also plus 28 Prozent, trug das Programm deutlich zum EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) bei.

Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet Opera bis zu 692 Millionen norwegische Kronen (85 Millionen Euro) Einnahmen und geringere Ausgaben als vergangenes Jahr.

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