Amazon baut seine Web-Services massiv aus

CloudE-CommerceMarketingNetzwerkeServer

Cloud-Computing aufgebohrt: Seit vergangener Woche lassen sich Cloud-Uploads in den S3-Storagedienst der AWS (Amazon Web Services) automatisch aufteilen, und heute berichtet das Amazon-Webservices-Team davon, wie EC2-Kunden zu massivem Parallel-Computing kommen.

Amazon will mehr sein als der weltgrößte Online-Versand und steckt viel Energie in den Ausbau und die Vermarktung der Amazon Web-Services (AWS).

Mit Wirkung zum 1. November könne jeder Neukunde 5 GByte Speicherplatz im S3-Speicherdienst kostenlos nutzen und die Rechenpower des Elastic-Cloud-Dienstes  EC2 zumindest mit einer Rechen-Instanz für ein Jahr gebührenfrei nutzen.

Und so folgten Schritt für Schritt Erweiterungen und Hinweise, die Amazons Dienst quasi mit »der Cloud« gleichsetzen sollten. Ende vergangener Woche folgte die Nachricht, der Upload von Objekten mit Größen zwischen 100 MByte und 5 GByte könne mit einem neuen Automatismus durch Aufteilung schneller laufen – was Administratoren zuvor etwa mit Linux-Funktionen selber erledigen mussten, gehe jetzt fast von selbst, Probleme mit unzuverlässigen Internet-Verbindungen könnten so durch den »Multipart-Upload« geschickt umgangen werden.

Heute folgte der nächste Streich: Für die technisch Bewanderten erklären die Cloud-Computing-Experten des Anbieters in ihrem Blog, wie Kunden zu massivem Parallelcomputing aus nVidia-Prozessoren und EC2-Kapazitäten kommen. Vekaufsfreundlicher heißt der neue Dienst dahinter Cluster GPU Instances.

Mit einem Ende ist nicht zu rechnen: Amazon ist an allen Fronten aktiv. Mit mehreren Softwareanbietern arbeitet man an Lizenzmodellen fürs Cloud Computing und ist auch an vielen anderen Cloud-Baustellen hyperaktiv.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen